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Short-handed Texas Holdem

Short-handed Texas Holdem läuft etwas anderes ab als full-handed. Die Spielweise ändert sich bei short-handed Tischen automatisch wegen der geringeren Anzahl an Mitspielern.

Short-handed Texas Holdem wird bis zu 6 Spielern gespielt. Spiele mit 10 Spielern am Tisch werden full-handed genannt.

Die wesentlichen Merkmale des short-handed Poker:


Die Blinds

Bei 6 Spielern am Tisch kommt man schneller wieder in die Blinds als bei einem full-handed Tisch. Die Häufigkeit, wann man eine spielbare Hand bekommt, bleibt aber bei short-handed und full-handed gleich. Das bedeutet, dass es im Schnitt teurer wird, eine Hand zu sehen.

Die Blinds sind sehr wichtig. Beim short-handed Texas Holdem will man nicht unbedingt dauernd die Blinds folden, wenn jemand zuvor geraist hat. Zuviele Blinds einfach wegzuwerfen kann sich in der Schlussbilanz auswirken und sogar über Gewinn und Verlust einer Session entscheiden.

Short-handed wird häufig aggressiv gespielt. Sitzt man in den Blinds und man ist mit einem Raise konfrontiert, dann kann eine mittelmäßige Hand gut genug für den Re-Raise sein. Das kann den Raiser beim nächsten Mal davon abhalten automatisch gegen die Blinds zu raisen. Foldet man immer den Big Blind nach einem Raise, kann man sicher sein, dass dies den anderen Spieler auffällt. Ein Re-Raise aus den Blinds kann also auch den einzigen Grund haben, die Mitspieler davon abzuhalten, automatisiert gegen die Blinds zu raisen.



Der Pot

Wenn ein Spiel short-handed ist, sind die Pots im vergleich eher kleiner.


Gegner

In manchen Fällen trifft man an short-handed Tischen auf eher gute Gegner. Das heisst aber nicht, dass short-handed Texas Holdem nur von Profis gespielt wird. Aber im Schnitt gibt es einen höheren Prozentsatz an guten Spielern an short-handed Tischen.

Die idealen Gegner an short-handed Tischen sind natürlich schwach und loose. Aber auch tight-passive Spieler sind interessante Gegner. Man will also zwei Arten von Spielern am Tisch: Diejenigen, die alles callen, auch wenn sie wissen müssten, dass sie hinten liegen. Und diejenigen, die sofort aussteigen, wenn sie meinen, dass sie hinten liegen.

Man muss daher auch den Unterschied zwischen diesen Spielern kennen. Im Spiel gegen einen loose Spieler, sollte man darauf vorbereitet sein, dass es einen Showdown geben kann. Spielt man gegen den tight-passiven Spieler, so reicht in vielen Fällen ein Raise, um sie zu verunsichern.

Bluffen ist der Schlüssel zum short-handed Gewinn. Vorausgesetzt, die anderer Spieler glauben, dass man das nie tut, weil man das Image des tight Spielers hat. Bluffen birgt die Gefahr, dass man nach einigen Wiederholungen dieses Spielzugs die Mitspieler aufweckt und früher oder später jemand callen wird. Darum ist es hier das Wichtigste, was die anderen Spieler von einem halten. Tendenziell sind aber Bluffs bei short-handed Spielen weniger riskant als bei full-handed.


Starthände

Tight-aggressiv vor dem Flop ist wichtig, aber beim short-handed Texas Holdem steigen und fallen manche Hands im Wert. Hands wie 8-9s sind short-handed viel weniger wert als full-handed, während A-x short-handed im Wert steigt.

Wenn man am Flop etwas trifft, ist ein Bet oder Raise notwendig. Checken und callen sind short-handed nicht ratsam. Fallen stellen funktioniert seltener short-handed und ein Call bedeutet genauso, dass der Pot nicht so hoch wird, wie er sein könnte, wenn man geraist hätte.



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